Tech-Bibel Wired unter Druck: 50 Prozent weniger Werbung

18. Mai 2009 | by TechFieber.de

Revival mit Hindernissen: Krisen beim amerikanischen Kult-Tech-Magazin „Wired“ sind nichts Neues. Schon nach dem Dotcom-Crash gleich nach der Jahrtausendwende läutete das Totenglöckchen für die monatlich erscheinende IT-Bibel mit dem seit jeher so edgy Stil. In den Jahren danach rappelte man sich wieder auf und backte unter dem Ex-„Economist“-Reporter Chris Anderson kleinere, aber weiterhin feine (Tech-)Brötchen.

Doch nun steht das Heft wieder unter massivem Druck: Das mehrfach preigekrönte Magazin hat in diesem Jahr 50 Prozent seines Werbeumsatzes verloren – laut dem „Media Industry Newsletter“ zählt „Wired“ damit derzeit zu den größten Verlierern und Problemfällen in der US-Zeitschriftenbranche.

Nun sucht man im Hauptquartier der IT-Bewegten im San Franciscoer SoMa-Distrikt, ergo der „Wired“-Redaktion, händeringend nach neuen Erlösquellen. Denn der Condé-Nast-Verlag, der das Blatt 1998 übernommen hat, macht Druck – und soll mit der Einstellung des Tech-Magazins drohen.

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