Konter-Klage: Intel wehrt sich gegen Rekord-Kartellstrafe der EU

Opening day at OracleOpenWorld 2008,  Intel CEO Paul Otellini keynote by TechShowNetwork.Kaum ist der kalifornische Chiphersteller Intel von den Wettbewerbskommissaren der EU in Brüssel zur größten Kartellstrafe aller Zeiten (1,06 Milliarden Euro) verurteilt worden, tritt Intel die Flucht nach vorne an – und zieht ebenfalls vor Gericht.

Die Entscheidung der EU-Kommission sei falsch und ignoriere, wie stark der Wettbewerb am Markt für Mikroprozessoren sei, sagte Intel-Ceo Paul Otellini (Bild oben) heute mittag das Brüsseler Urteil.

Der aktuelle EU-Entscheid ist bereits die zweite große Kartellstrafe, mit der die Wettbewerbsbehörde die IT-Branche in Unruhe versetzt. Erst im Februar hatte Brüssel Microsoft ein Rekord-Bußgeld von 899 Millionen Euro auferlegt.

Intel wurde zur Zahlung von 1,06 Milliarden Euro verdonnert. Insbesondere wird dem Chiphersteller aus Santa Clara vorgeworfen, Zahlungen an Elektronik-Handelsketten in Deutschland  getätigt zu haben, damit dort nur Notebooks mit Prozessoren von Intel verkauft werden.

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