Twitter-Wurm: Auf Hack folgt Job

20. April 2009 | by Silvia Kling

twitter influence by mil8.

Die Twitter-Entwickler auf Sicherheitslücken aufmerksam machen. Das wollte er erreichen, sagt Michael Mooney. Mit einem Twitter-Wurm. Einem nicht-hostilen Angriff auf den populären Mikronewsdienst, der am Wochenende einem Bericht von ABC News zufolge infizierte User-Profile dazu veranlasste, Tweets ohne Zutun der Nutzer loszuschicken.

Nachrichten wie „Mikeyy I am done“, „Twitter please fix this“ und „Twitter hire Mikeyy“ sollen erschienen sein und Nutzer zu StalkDaily.com geführt haben. Ja, und er wollte seinem Namen auch zu etwas Publicity verhelfen, sagt der 17-Jährige. Ob der jugendliche Hacker auch ernsthaft damit gerechnet hat, damit einen Job zu landen? Möglich. Twitter hat ihm keine Stelle angeboten.

Aber die Firma exqSoft Solutions scheint der Geek aus Brooklyn mit seinen Hackerkünsten beeindruckt zu haben. Der Entwickler von Web-Applikationen soll „Mikeyy“ inzwischen auf der Gehaltsliste haben, zuständig für Sicherheitsananalysen und Web-Development. Travis Rowland, exqSoft-Solutions-Gründer und -CEO, sieht den Hack als Serviceleistung für Twitter.

Mooney hätte mit seinem Wissen einen weitaus größeren Schaden anrichten können, er habe es aber nicht getan, so Rowland. Das sehen sicher nicht alle so positiv.

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