[Medienkrise] Arianna Huffington: Im Netz wird nur für Pornos und Finanz-Dienstleistungen bezahlt

30. März 2009 | by TechFieber.de

Arianna Huffington, huffingtionpost.com by PeteWright.Zum Glück haben wir Arianna Huffington von der „Huffington Post“, denn die hat den vollen Durchblick: „Paid Content funktioniert nicht“, sagt die – sagen wir mal PR-begabte – Wahl-Kalifornierin in der „Süddeutschen Zeitung“. Denn das einzige, wofür Nutzer zahlen würden, seien Pornos und Finanzservices. Ok, nur was ist daran bitte neu, liebe Arianna?

Neu ist, dass die Autorin und US-Demokratin Geld sammeln und einen Fonds zur Förderung von investigativem Journalismus gründen.

Dabei wünschen wir der gebürtigen Griechin ganz viel Glück. Denn dass kann die US-Zeitungsindustrie derzeit sehr gut gebrauchen: Neuesten HorrorZahlen der Newspaper Association of America zufolge musste die angeschlagene amerikanische Zeitunsgindustrie im vergangenen Jahr Werbeeinbußen von sage und schreibe 7,5 Millliarden US-Dollar verbuchen …

Die Millionärsgattin Arianna Huffington hatte 2005 in Los Angeles die (Gratis-)Internet-Zeitung „Huffington Post“ gegründet, die mittlerweile mehrere Millionen Leser zählt. Zu verdanken ist dieser Erfolg allerdings nicht nur Huffingtons Geld, das sie in dieses Projekt pumpte, sondern auch ihrem Talent zur Selbstinszenierung sowie auch prominenter Unterstützung aus Südkalifornien.

Verwandte Artikel:

Mehr bei TechFieber zum Thema: , , , , , , , , , , ,

Antwort schreiben