[Bits+Stats] Online-Marketing und E-Commerce 23.3.2009

20. März 2009 | by TechFieber.de

E-Commerce boomt: 29,5 Mio Deutsche bestellten im vergangenen Jahr Waren im Wert von 13,6 Mrd Euro im Netz. Das sind 12 Prozent mehr als 2007, ergibt eine Studie der GfK.
gfk.com

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Internet hat 2008 in den USA Zeitungen als wichtigste Nachrichtenquelle überholt. Das geht aus dem jährlichen Bericht „State of the News Media“ des Pew Research Center hervor.
faz.net/blogs, stateofthemedia.org (zum Bericht)
http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/03/17/medien-im-wandel.aspx
http://www.stateofthemedia.org/2009/narrative_overview_intro.php?cat=0&media=1

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Social Media News:

Freundes-Werbung: Zwei Mrd Dollar gaben Unternehmen 2008 weltweit aus, um in sozialen Netzwerken zu werben. Bis 2013 sollen es rund 3,5 Mrd Dollar sein, schätzt eMarketer.
emarketer.com

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Ein interessantes Beispiel für eine Twitter-Marketing-Aktion lieferte der Stern. Dort verlost man ein iPhone unter den Twitter-Nutzern, die die Info weitertragen (”Retweeten”),
Gewinnspiel-Marketing via Twitter

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Internetnutzung in den USA überholt die Zeitungen

Der Jahresbericht zur Lage der Medien in den USA zeichnet für die Tageszeitungen ein düsteres Bild. Nach Angaben des Forschungsinstituts Pew informierten sich 2008 erstmals mehr Menschen im Internet als in Tageszeitungen. Die Zahl der US-Amerikaner, die regelmäßig eine der 50 wichtigsten Nachrichtenseiten im Internet besuchen, erhöhte sich um 24 Prozent. Die Auflage der Tageszeitungen in den USA sank im vergangenen Jahr dagegen um 4,6 Prozent.

Den Verlagen läuft die Zeit davon. Die meisten Zeitungshäuser hätten kein Konzept, um die Krise zu meistern, schreiben die Forscher, es dominiere das „Geschäftsmodell des vergangenen Jahrhunderts“. Auch Zeitschriften, Radio und regionale Fernsehsender mussten Einbußen hinnehmen. Mehr Nutzer verzeichneten neben den Internetportalen auch die nationalen Nachrichtensender.
[11hor] Mehr

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Der Digital-Musikmarkt gibt noch einiges Wachstumspotenzial her: Die Umsätze mit Musik-Downloads machen hierzulande erst sieben Prozent der Gesamteinnahmen der Musikunternehmen aus. (vgl. Hor/TF.de)

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