[SXSW] Renaissance der Spielebranche

19. März 2009 | by Fritz Effenberger

Auf dem aktuellen South by South West Interactive Festival in Austin, Texas (13.-17.3.), wurde von einer neuen Ära der Spielebranche gesprochen. Und von einer Renaissance der Independents. Gaming breitet sich mittlerweile über Medien aus, die es vor wenigen Jahren noch nicht gab.

Neben Konsolen-, PC- oder Browsergames findet der digitale Zeitvertreib heute auch auf Smartphones oder in Social Networks statt. Die geringen Einstiegsinvestitionen für solche “Casual Games” machen kommerziell erfolgreiche Ein- oder Zwei-Mann-Entwicklerstudios möglich.

Die benötigte Produktionssoftware ist oft OpenSource und kostenlos. Anbieter wie Kongregate (hier wird Flash benötigt) bieten Zehntausende von kostenlosen Pausenfüllern, man spricht hier bereits von einem “YouTube für Spiele”. Die Revolution hat gerade erst begonnen.

Das sind schlechte Nachrichten für die Musikindustrie, und schlechte Nachrichten für spassarme Politikrentner, die im Gaming die Pestilenz unseres Jahrhunderts sehen (siehe unten). Wir wissen es natürlich besser.

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