Netbooks und der Prozessor-Umsatz

13. Februar 2009 | by Fritz Effenberger

samsungNC20 090129 Weil sich der in den sogenannten “Netbooks” verbaute Intel Atom Chip so gut verkauft wie die sprichwörtlichen frischen Schrippen. Nicht zu den knusprigen Rundstücken der Computerkäufer zählten dagegen alle anderen Prozessoren. Die Marktforscher von IDC zählten die im vergangenen Jahr weltweit abgesetzten Brötchen… PC-Prozessoren, und es waren 11 weniger Chips oder 22 Prozent weniger Umsatz mit Chips.

Aber hätte es den Intel Atom nicht gegeben, so erfahren wir staunend, dann wären überhaupt 22 % weniger Prozessoren verkauft worden, und die Industrie hätte noch weniger Geld verdient. Ist das Netbook an sich nun der Sargnagel der IT-Branche (etwas sperrig für den Zweck, ich geb’s zu)?

Nein, im Gegenteil. Ein Quadcore-Prozessor zum Emails abholen ist technischer Overkill, und der Netbook-Boom hat nur die Verhältnisse wieder gerade gerückt. Den Vierkerner brauchst du derzeit für garnichts (ausser vielleicht zum Videoschnitt und im Mac Pro), den Dual-Core mit weltraumtauglicher Grafikkarte für die Crysis-Klasse der Freizeitsoftware. Alles andere erledigt auch ein kleiner, sparsamer Prozessor.

Dass damit keine Wachstumsphantasien multinationaler Siliziumkonzerne befeuert werden, kann uns egal sein. Gerade am Beispiel der Mini-Notebooks lässt sich sehr schön erkennen, dass tolle Umsatzmöglichkeiten überall dort lauern, wo Produkte angeboten werden, die der Konsument auch wirklich haben will.

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- Via TechFever Network http://www.techfever.net / PressRoom 2.0 [Press Release 02/11/2008 ] Weiterlesen

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