National Labor Committee prangert Microsoft, IBM und HP wegen Ausbeutung chinesischer Arbeiter an

11. Februar 2009 | by TechFieber.de

china fabrik arbeiter keyboards ausbeutungDas National Labor Committee prangert in einem heute veröffentlichten, sehr ausführlichen Bericht die Arbeitsverhältnisse in chinesischen Fabriken an, die für intenationale Technologieriesen wie Microsoft, IBM, Lenovo, Dell und HP Computer-Hardware herstellen.
Dem NLC-Bericht zufolge sind junge Arbeiter, die in chinesischen Fabriken – so explizit in der Meitai-Fabrik in Dongguan City in der Provinz Guangdong, die Tastaturen für Microsoft, IBM, Lenovo und Hewlett-Packard herstellt – nicht nur völlig unterbezahlt, sondern auch ständig überarbeitet und schlichtweg ausgebeutet.

Die Arbeiter würden dem „High Tech Misery in China – The Dehumanization of Young Workers Producing Our Computer Keyboards“-Report, der ironischerweise mit einem Zitat von Microsoft-Gründer Bill Gates beginnt, außerdem um Löhne betrogen und müssten sieben Tage die Woche zwölf Stunden täglich arbeiten, so die Vorwürfe.

Zudem seien sie unter menschenunwürdigen Verhältnissen in Gemeinschaftsschlafsälen in den Fabriken untergebracht. „Wir kommen uns vor, als wären wir im Gefängnis“, wird ein Arbeiter der Meitai-Fabrik zitiert, der für Microsoft-Tastaturen zusammenbaut.

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Comment (1)

  1. Webnews.de says:

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