[MedienKrise] Time Warner macht Milliardenverlust; vor allem AOL kränkelt

4. Februar 2009 | by Alex Reiger

innen Time Warner Center by loop_oh.Die Rezession setzt der amerikanischen Unterhaltungsindustrie mehr und mehr zu. Praktisch täglich toppt eine Hiobsbotschaft die nächste. Nach Disney rutscht nun auch Time Warner (Bild: Innenansicht des Time Warner Centers in Manhattan) in die Verlustzone und schreibt Milliarden ab.

Schon seit längerem kämpft der größte Entertainment-Konzern des Planeten – vor allem mit der kriselnden Internet-Tochter AOL.
Erst vergangene Woche reagierte der Konzern auf die gesunkenen Werbeumsätze bei AOL mit einer Entlassungswelle: Zehn Prozent der 7000 Mitarbeiter des Online-Dienstes sollen gehen. Bei der übrigen Belegschaft werden die Gehälter eingefroren, wie AOL seinen Beschäftigten letzte Woche mitteilte.
Studien von JPMorgan zufolge soll AOL im vierten Quartal mindestens 18 Prozent weniger Onlinewerbung verkauft haben als noch 2007. bei AOL auf mindestens 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im dritten Quartal war der Werbeumsatz um sechs Prozent gesunken und im zweiten Quartal um zwei Prozent gestiegen.

Aber auch andere Tochtergesellschaften, darunter die Film- und Fernsehableger Warner Bros., kündigten jüngst Stellenstreichungen und Auslagerungen in einem vergleichbaren Umfang wie nun beim Internet-Dienst AOL an.

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