[MWC 2009] Handy-Spiele: Apple Premium-Games im App Store; Werbefinanzierte Mobilfon-Games boomen

30. Januar 2009 | by TechFieber.de

iphone-app-store-july-7 by techfever.Apple setzt mit Hochdruck darauf, der rasant wachsenden iPhone-Community Bezahldienste über den hauseigenen „App Store“ anzubieten und mit „Premium“-Software Kasse zu machen. Der letzte Coup: Premium-Games, die für US-Dollar 19.99 offeriert werden sollen.

Bleibt nur zu hoffen, das Apple die – wohlgemerkt keinesfalls preiswerten – Bezahl-Titel für fast 20 Dollar besser aussucht, als das Nintendo für die DS-Plattform tut. Denn da wird versucht, billige Spiele für überhöhte Preise an den Mann zu bringen.

Man darf also gespannt sein, was Apple für den App Store „approved“ und welche potenzielle Premium-Titel auch tatsächlich gut auf dem Apple iPhone bzw. dem iPod Touch zu spielen sind. Und hoffen wir, dass nicht nur die großen Verlage à la Electronic Arts, Gameloft, Hudson oder Sega zum Zuge kommen, sondern auch kleinere Spieleentwickler.

[Update 9:25 Uhr]
Ach noch was zum Thema Handyspiele: Werbefinanzierte Mobilfon-Games sind scheinbar schwer im Kommen. Dank Apples iPhone versteht sich. Ganz besonders optimistisch sind diesbezüglich die Mobilfunk-Werber von Greystripe, die für dieses Jahr ein Mobile-Advertising-Volumen von zehn Milliarden US-Dollar erwarten.

Der Reklame-Firma zufolge sollen Mobil-Zocker bislang 140 Millionen Mal werbefinanzierte Handyspiele bei dem Mobilfunk-Werbevermarkter heruntergeladen haben. Jede zweite davon sei  via iPhone downgeloaded worden.

Vergangenes Jahr ist comscore zufolge die Zahl der Downloads von Handy-Games in den USA um 17 Prozent gestiegen. 34 Prozent der Handy-Gamer nutzten Smartphone; 2007 waren es nur zehn Prozent.

[Update 17:12 Uhr ]
Marktforscher wollen bestätigen, dass In-Game-Werbung funktioniert: Der Online-Vermarkter Adlink Media Schweiz hat in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich, Coca Cola und Mediacom die Wirksamkeit von In-Game-Werbung getestet. In dem Experiment mussten rund 100 Personen eine Rennstrecke in einem Computerspiel absolvieren und wurden anschließend gefragt, welche Werbung ihnen aufgefallen ist.

Über 50 Prozent der Befragten konnten sich ungestützt an die gezeigte Werbung im Spiel erinnern. Bei der Interpretation der Ergebnisse sei allerdings Vorsicht geboten, da bekannte Marken leichter wahrgenommen würden als unbekannte Marken, schreibt das Fachblatt „Horizont„.

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