[UPDATE] Krisenticker 23.1.2009: Entlassungen bei Digg, Microsoft, Playboy
+++ Sex-Mag-Krise: Playboy plant Abschreibungen in Höhe von 100 Millionen Dollar und legt Print und Online zusammen. Fuer das vierte Quartal rechnet man mit deutlichen Verlusten.
+++ Tribune, die angeschlagene US-Mediengruppe, vereint den Content von Print, Radiosendern und TV bald auf einer Onlineplattform namens “The Syndicate”. mediaweek.com
+++ Printmedien, insbesondere Zeitungen haben nur eine Zukunft, wenn sie sich als „episches Medium“ verstehen, sagt Miriam Meckel, Professorin für Kommunikationsmanagment in der “FAZ”
+++ Der US-Softwaregigant Microsoft wird in den nächsten 18 Monaten 5000 seiner 91000 Mitarbeiter entlassen.
+++ Digg.com: Das Wachstum verlangsamt sich beim Lesezeichendienst deutlich, Ad-Verkaeufe ebenso. Kurzerhand trennt sich die Webfirma aus San Francisco nun von jedem zehnten seiner 75 Mitarbeiter und will künftig mehr Anzeigen verkaufen.
+++ Medienkrise II: Finanzkrise und Gratisblätter machen auch den Printmedien in Nordeuropa zu schaffen, berichtet die Frankfurter Rundschau.
+++ Finally, the GOOD NEWS:
Der Umsatz von Google steigt im vierten Quartal um 18 Prozent auf 5,7 Mrd Dollar. Der Gewinn schrumpft jedoch auf ein Drittel, genau gesagt 382 Mio. — Siehe hierzu auch Überraschung: Google trotzt der Krise
[UPDATE] 18:00
Weniger Werbung in Fachzeitschriften
Die Anzeigenerlöse der Fachpresse schrumpften laut Vertriebsunion Meynen 2008 um gut zwei Prozent.
WUV
+++Der kriselnde Internet-Konzern Yahoo friert die Gehälter seiner weltweit rund 14.000 Mitarbeiter ein. +++ Discovery streicht 15 Stellen: Nach kress-Informationen wird die TV-Gruppe Discovery Networks Deutschland 15 Stellen abbauen+++ Beim Lokalfernsehsender center.tv hat sich ein Verlust von 1,5 Mio Euro angehäuft. 2009 solle der Verlust auf Drängen der Gesellschafter auf 400.000 Euro reduziert werden.
+++
Bertelsmann: Vorstandschef Hartmut Ostrowski verschiebt angesichts der Wirtschaftskrise sein Ziel, bis 2015 einen Umsatz von 30 Mrd Euro und einen Gewinn von 3 Mrd Euro zu erzielen. Gruner + Jahr gibt er eine Bestandsgarantie und will bei dem Verlag weiter investieren. (manager magazin)
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GOOD NEWS II
Gruner + Jahr: Online sorgt für 14 Prozent des Umsatzes
Der Hamburger Verlags hat sein Online-Geschäft im vergangenen Jahr deutlich ausbauen können.
WUV
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