iPhone-Software bringt Apple eine Mio. Dollar Umsatz am Tag

11. August 2008 | by TechFieber.de

AppFieber im Apple App Store: Das Geschäft mit der iPhone-Software soll Apple täglich eine Million Dollar Umsatz bringen, berichtet das „Wall Street Journal“ heute unter Berufung auf ein Interview mit Steve Jobs berichtet –> Pressemitteilung nach demSeitenwechsel

***Pressemitteilung:

Online-Geschäft mit Applikationen als erfolgreicher Distributionskanal

App Store eröffnet Umsatzchancen (Foto: apple.de)
Cupertino/New York/Wien (pte/11.08.2008/12:30) – Das Online-Softwaregeschäft des US-amerikanischen Technologiekonzerns Apple entpuppt sich zu einer wahren Goldgrube. Wie das Wall Street Journal heute, Montag, unter Berufung auf ein Interview mit Steve Jobs berichtet, wurden allein im ersten Monat der Einführung der zweiten iPhone-Generation 3G über den sogenannten iTunes App Store von den Nutzern rund 60 Mio. Programme für das Lifestyle-Handy heruntergeladen. Obwohl ein Großteil der online angebotenen Programme für die Kunden kostenlos zur Verfügung steht, werden mit dem App Store pro Tag Applikationen im Wert von rund einer Mio. Dollar umgesetzt. Hochgerechnet auf vier Wochen ergibt sich ein durchschnittlicher Monatsumsatz von etwa 30 Mio. Dollar, so Jobs. Setzt sich das Tempo dieser Wachstumsentwicklung weiter fort, rechnet der Apple-Chef damit, dass im Jahr 360 Mio. Dollar an neuem Umsatz durch den App Store möglich sind.

„Obwohl das Geschäft in diesem Segment schnell wächst, macht dies nur ein kleines Puzzle-Stück des für 2008 prognostizierten Gesamtumsatzes von rund 32 Mrd. Dollar für Apple aus“, sagt Erste-Bank-Analyst Ronald-Peter Stöferle im Gespräch mit pressetext. Laut dem Insider habe es Jobs geschafft, das ehemals hauptsächlich für Musik-Downloads bekannt gewordene iTunes in seiner Popularität nun auch mit Angeboten für das iPhone präsenter zu gestalten. „Apple hat erkannt, dass es sein Geschäftsprinzip der Musikdownloads für iPods in ähnlicher Form auf das iPhone übertragen kann. Dies macht insofern Sinn, als dass sich daraus ein für das Unternehmen interessanter zusätzlicher Distributionskanal ergibt“, verdeutlicht Stöferle. Angesichts der aktuellen Wachstumskurve gab Jobs eine zuversichtliche Prognose. „Wer weiß, vielleicht wird dies einmal ein Marktplatz mit Umsätzen von einer Mrd. Dollar.“

Obwohl sich einige Software-Entwickler darüber beklagt haben, dass Apple deren Programme ohne Begründungen verbannt, bleibt der Umsatzboom davon weitestgehend unbeeinflusst. So hatte Apple die von einem Deutschen entwickelte 800-Euro-iPhone-Applikation namens „I am Rich“ aus dem App Store entfernt. Die Software, die lediglich ein Icon auf dem iPhone-Display anzeigt, wurde von acht Nutzern gekauft, wovon sich einige beschwert haben dürften. Da jede entwickelte Software noch vor dem Einstellen von Apple überprüft wird, gerät nun auch die Freigabepraxis des Unternehmens in die Kritik. Auch bemängeln viele Nutzer technische Probleme sowie die Vielzahl ständig neu erscheinender Patches. Unterdessen hat Jobs das Profitstreben mit dem App Store relativiert. Demnach blieben Apple nach Abzug aller Kosten, die neben der Bereitstellung des Services auch Kreditkarten-Spesen ausmachen, 30 Prozent des Preises, zu dem eine Software angeboten wird. Für die Entwickler zahle sich die Arbeit aus, da diese 70 Prozent vom Softwareverkauf bekommen.

Die Intention, das Software-Angebot für das iPhone im iTunes App Store verfügbar zu machen, zielt vorrangig darauf ab, mehr iPhones sowie iPod Tochs zu verkaufen. Das Beispiel, über iTunes Musik für die Geräte anzubieten, habe sich ausgezahlt. Dies sei Vorbild gewesen für die Software-Plattform in ihrer jetzigen Form, so Jobs weiter. Dass dieses Prinzip aufgeht, zeigt sich mit Blick auf die Konkurrenz wie Microsoft oder Googles Entwicklerplattform Android. Es wird damit gerechnet, dass die ersten Geräte noch in diesem Jahr auf den Markt kommen werden. Als eine von Apple stark beworbene Software, die sich schnell als Topseller etabliert hat, ist das Sega-Spiel „Super Monkey Ball“ zu nennen. Das Spiel verkaufte sich allein in 20 Tagen zum Preis von 9,99 Dollar mehr als 300.000 mal. Zudem wurden damit zwei Mio. Dollar Gewinn erzielt. Das medizinische Nachschlagewerk „Epocrates“ kam hingegen auf 125.000 Downloads.
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Comment (1)

  1. […] Monate zuvor hatte Apple-Ceo Steve Jobs stolz bekanntgegeben täglich eine Million US-Dollar durch den Verkauf von Software aus dem App Store zu […]

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